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Vinctifer wird von Calamopleurus gefressen, Santana Formation, Brasilien
Gesamtansicht des Exponates: Raubfisch Calamopleurus, erstickt an einem gefressenen, aber viel zu großem  Schnabelfisch (Vinctifer).
 
Vinctifer wird von Calamopleurus gefressen, Santana Formation, Brasilien
Schemazeichnung der Lage des Schnabelfisches in dem Verdauungstrakt des Calamopleurus.
 
Vinctifer wird von Calamopleurus gefressen, Santana Formation, Brasilien
Weitere Gesamtansicht des Exponates. Gut zu erkennen ist Plastizität der herauspräparierten Fische

Vinctifer wird von Calamopleurus gefressen, Santana Formation, Brasilien
Detailansicht des Kopfes des Calamopleurus mit dem noch herausschauenden Schwanzteil des Vinctifers.

Vinctifer wird von Calamopleurus gefressen, Santana Formation, Brasilien
Detailansicht des Gebisses des Calamopleurus. Einige Zähne durchstoßen die Afterflosse des Vinctifers.

Vinctifer wird von Calamopleurus gefressen, Santana Formation, Brasilien
Zwischen der Brust- und Bauchflosse des Calamopleurus ist zwischen den Schuppen der Kiemendeckel des Schnabelfisches zu erkennen. Dadurch lässt sich die Lage des Vinctifers im Verdauungstrakt des Calamopleurus gut rekonstruieren (siehe auch 2. Bild von oben).

Vinctifer wird von Calamopleurus gefressen, Santana Formation, Brasilien
Weitere Detailansicht des Calamopleurus.

Vinctifer wird von Calamopleurus gefressen, Santana Formation, Brasilien
Weitere Detailansicht des Calamopleurus.

Vinctifer wird von Calamopleurus gefressen, Santana Formation, Brasilien
Weitere Detailansicht des Calamopleurus.
 

 
 
 
 Fossil: Museumsexponat: Ein großer Raubfisch (Calamopleurus  sp.) ist an einem gefressenen, aber viel zu großen Schnabelfisch (Vinctifer comptoni) erstickt.
 Fundort: Ceará, Araripe-Becken in der Region Santana, Brasilien
 Formation: Untere Kreide, Crato-Formation (Teil der Santana-Formation)
 Alter: ca. 110 Millionen Jahre
 Größen: Gesamtlänge der Geode: ca. 97 cm
Raubfisch Calamopleurus: ca. 85 cm
Beutefisch Vinctifer: ca. 60 cm (davon schauen noch 16 cm aus dem Maul heraus)
 Bemerkung: Drama im Kreidemeer! Ein gefräßiger Raubfisch (Calamopleurus) erbeutete vor 110 Millionen Jahren einen viel zu großen Schnabelfisch. Erst nach dem Herunterschlucken des Schnabelfisches bemerkte der Calamopleurus, dass diese Beute viel zu groß für ihn war. Ein Herauswürgen der Beute war jedoch nicht mehr möglich, da die Richtung der Kiemen und der Schuppen des Schnabelfisches ein Herausgleiten aus dem Verdauungstrakt verhinderten. Der Raubfisch erstickte schließlich qualvoll an seiner Beute.
 
Wie tief sich die Beute in dem Verdauungstrakt des Raubfisches bereits befand, kann man an einer kleinen Stelle zwischen Brust und Bauchflosse des Calamopleurus erkennen. Dort sind einige Schuppen abgeplatzt wodurch der darunterliegende Kiemendeckel des Schnabelfisches sichtbar wurde. Zudem kann man bei dem Originalfossil in etwa die Form des Beutefisches im Calamopleurus als leichte Verdickung nachvollziehen.

Bei diesem Exponat handelt es sich um ein außergewöhnliches Museumsstück. Die Erhaltung und die Präparation dieses Exponates ist hervorragend. Die 3-dimensionale Präparation wurde in Deutschland von einem bekannten Präparator durchgeführt.
 Preis: verkauft
 Best.-Nr.: SF-474
 
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