Fossilien
   

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versteinerte Krebse

Die Krebse oder Krebstiere (Crustacea) stellen, mit weltweit nahezu 40.000 Arten, eine sehr große Gruppe innerhalb der Gliederfüßer (Arthropoda) dar, die als Unterstamm geführt wird. Die Angehörigen dieser Gruppe zeichnen sich vor allem durch eine extreme Formenvielfalt aus, die als Anpassung an die verschiedenen Lebensräume und Lebensweisen entstanden sind. Gemeinhin kann man sie aufgrund ihres Artenreichtums als "Insekten der Gewässer" bezeichnen.

Lebensweise:
Krebse sind bis auf wenige Ausnahmen im Wasser zu finden, dabei haben sie alle Lebensräume des Meeres und des Süßwassers besiedelt. Unter den Krebsen gibt es auch einige Arten, die an Land leben können, wie etwa die Palmendiebe unter den Einsiedlerkrebsen oder die Strandkrabben. Diese Arten sind jedoch zumindest für die Entwicklung noch immer abhängig vom Wasser. Die einzige Gruppe, die auch dauerhaft an Land leben kann, stellen die Landasseln dar.
 

Zehnfußkrebs, Aeger armatus (tipularius)
Aeger spinipes (tipularius) - einer der schönsten Krebse des Solnhofener Plattenkalkes

 
Evolution der Krebse:
Über die Evolution der Krebse ist wie bei den meisten anderen Gliederfüßern nur relativ wenig bekannt. Dies liegt vor allem an den relativ schlecht fossilierbaren Chitinpanzern der Tiere. Die ersten Krebsfossilien kennt man aus dem Kambrium, wo bereits Vertreter der Muschelkrebse (Ostracoda) und der Höheren Krebse (Malacostraca) vorkamen (Kambrische Explosion). Die ersten Krebsformen ähnelten wahrscheinlich den heute noch ausschließlich in Brackwasserhöhlen vorkommenden Remipedia, von diesen gibt es jedoch keine Fossilbelege. Die Blattfußkrebse (Branchiopoda) sind seit dem unteren Devon nachgewiesen, die Rankenfußkrebse (Cirripedia) seit dem Silur.
Besondere Bedeutung als Fossilien haben die Muschelkrebse, deren sehr häufig in Sedimentgesteinen anzutreffenden Schalen wichtige Leitfossilien darstellen. Sie stellen seit ihrem ersten Auftreten im unteren Karbon einen wichtigen Bestandteil des Zooplanktons dar. Ebenfalls relativ häufig werden Fossilien der zu den Rankenfußkrebsen zählenden Seepocken (Balanidae) und Entenmuscheln (Lepiidae) gefunden.

Systematik:
Aktuell bevorzugt wird die Darstellung von 5 bis 6 Taxa innerhalb der Krebse, wobei besonders die Blattfußkrebse (Branchiopoda) und noch mehr die "Maxillopoda" sehr umstritten sind.
   - Cephalocarida
   - Remipedia
   - Branchiopoda (Blattfußkrebse oder Kiemenfußkrebse)
   - Pentastomida (Zungenwürmer)
   - "Maxillopoda" (z.B. Muschelkrebse, Rankenfußkrebse)
   - Malacostraca ("höhere Krebse, wie z.B. Zehnfußkrebse, Krabben und Glaskrebse)

Hinweis: Der Text über die Krebse stammt auszugsweise aus der freien Online-Enzyklopädie WIKIPEDIA.

 

Derzeit bieten wir versteinerte Krebse in 2 Rubriken an:

                 
  Zehnfusskrebs, Aeger spinipes   verschiedene Krebse          
  Krebse aus dem Solnhofener Plattenkalk   diverse Krebse von versch. Fundstellen          
                 

 

 

 

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